Ferienspiele des SPD-Ortsvereins Sulzbach-Keltische Schatzsuche an der Altenburg

Die Schatzsucher mit den Betreuern vor der Pfostenschlitzmauer
Volker Zahn

11. August 2026

Am Montag, den 03.08.2026, fand unser Ferienspiel-Projekt „Keltische Schatzsuche an der Altenburg“ statt. Unsere Projektentwicklerin Mona Strichirsch hatte für die 16 Ferienkinder ein interessantes und spannendes Programm vorbereitet. Gegen 10:30 Uhr trafen wir auf dem Parkplatz auf der Ebersbacher Seite ein. Das Gebiet der Altenburg befindet sich genau zwischen dem Leidersbacher Ortsteil Ebersbach dem Sulzbacher Ortsteil Soden, durch Grenzsteine deutlich markiert.

Mona erklärte den Teilnehmern ihre Aufgaben und teilte sie in Vierergruppen mit jeweils einem Betreuer ein. Um den Schatz zu finden, musste die Hilfe von sechs keltischen Gottheiten in Anspruch genommen werden. An den Stationen auf dem Weg zur Altenburg warteten entsprechende Aufgaben, die von den Gruppen gelöst werden mussten. Die Stationen waren Maesama, die Ortsgöttin, Cernunnos, der Natur- und Fruchtbarkeitsgott, Ucetis, der Handwerksgott, Rotona, die Jagd- und Waldgöttin, Danuvius, der Flussgott, sowie Abnoma, die Muttergöttin. Alle Gruppen fanden die richtigen Lösungen.An der sechsten Station mussten die Kinder auf zuvor verteilte, nummerierte Goldsteine in Runenschrift die Anfangsbuchstaben ihrer Namen auftragen. Auch diese Aufgabe wurde von allen erfolgreich gelöst. Bald war die Altenburg erreicht. Nach einer kurzen Erfrischungspause wurde ein Gruppenfoto vor der Pfostenschlitzmauer erstellt. Die an der dritten Station hergestellten „Schmuckketten“ wurden anschließend dem Druiden der Altenburg überreicht, der sich damit schmückte. Danach wartete auf die tapferen Schatzsucher ein Imbiss mit kühlem Mineralwasser.

Anschließend führte der Druide (Volker Zahn) die Kinder durch das Keltenhaus. Dort konnten sie unter anderem eine Feuerstelle mit Kochkessel, eine Drechselbank, einen Webstuhl, Töpfe und Kannen aus der Hallstattzeit sowie Scherben aus den Ausgrabungen bestaunen. Vor Beginn der Führung wurden die „Geister“ mit einer Räucherung aus dem Haus vertrieben. Gespannt folgten die Kinder den Ausführungen des Druiden. Zum Abschluss stand der wichtigste Teil der Schatzsuche an: Die goldene Schatztruhe musste gefunden werden. Es dauerte nicht lange, bis sie entdeckt wurde. Der Druide rief die Zahlen auf den Goldsteinen auf und jeder Schatzsucher erhielt entsprechend seiner Nummer ein kleines Geschenk.

Zum Abschied bekamen alle Ferienkinder eine Teilnehmerurkunde als Erinnerung an diesen besonderen Ferientag. Die Freude darüber war bei allen groß. Herzlichen Dank an alle Begleiterinnen und Begleiter für die umsichtige Betreuung: Ricarda Schreck, Adolf Pabst, Jürgen Mengel, Kurt König und Britta Rothmann.

Ein besonderer Dank gilt Mona Strichirsch für die Entwicklung und Durchführung dieser besonderen Idee sowie Volker Zahn für die Vorbereitung und Durchführung auf der Altenburg. Wir haben uns sehr über das positive Echo der Kinder und ihrer Eltern gefreut. Werner Baur

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